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#12 - 14. Oktober 2016 - Gastbeitrag                      

 Die Entwicklung der Bauzinsen                

Die Zeiten für eine Baufinanzierung waren für Bauherren nie günstiger als im Jahr 2016. Der Hintergrund: Seit die Europäische Zentralbank immer weiter den Leitzins gesenkt hat, gaben auch die Bauzinsen sehr deutlich nach. Wir beraten Sie, in Kooperation mit dem Maklerbüro Kulinnna in Luckenwalde, zu Finanzierungsmöglichkeiten für Ihre Immobilie in Berlin und Brandenburg.

Leitzinsentwicklung in Europa

Die Europäische Zentralbank möchte seit geraumer Zeit mit einem niedrigen Leitzins und weiteren Maßnahmen (Quantitative Easing = Anleiheaufkäufe) die Wirtschaft in der Eurozone wieder ankurbeln. Die Hoffnung der Zentralbanker unter Mario Draghi lautet, dass Banken im Euroraum den niedrigen Zinssatz an finanzierende Unternehmen weitergeben. Das funktioniert auch mehr oder weniger gut, unter anderem profitieren die Bauwirtschaft und Häuslebauer davon. Nachdem im Zuge der Finanzkrise 2007/2008 auch in Europa ein Wirtschaftsabsturz gedroht hatte, senkte die EZB den Leitzins immer weiter ab. Die letzten Zinsschritte seit 2013 fielen drastisch aus:

  • Mai 2013: 0,5 %
  • November 2013: 0,25 %
  • September 2014: 0,05 %
  • März 2016: 0,00 %


Europäische Banken können sich seither von der EZB kostenlos Geld leihen. Umgekehrt parken sie Geld bei der Zentralbank, hierfür wird inzwischen ein Strafzins fällig. Als erste deutsche Bank gab die Deutsche Skatbank aus dem thüringischen Altenburg diesen Strafzins an Kunden mit Vermögen über 100.000 Euro weiter. Das ist für Sparer sehr ärgerlich, die auch anderswo auf ihre Anlagen kaum noch eine nennenswerte Rendite erhalten. Für Kreditnehmer sind hingegen die niedrigen Zinsen ein Segen. Gerade im Bereich der Baufinanzierung machen sie sich sehr deutlich bemerkbar: Hypothekenzinsen folgen in ihrem Trend stets mit einigen Monaten Verzögerung den Leitzinsen.

Könnten die Bauzinsen bald wieder steigen?

Eine Zinsentwicklung ist stets sehr schwer zu prognostizieren, doch die meisten Experten glauben für den europäischen Leitzins vorerst nicht daran. Der deutsche Sachverständige Peter Bofinger, Experte am Kölner Institut für Wirtschaftsforschung, glaubt an einen anhaltenden globalen Trend zu niedrigen Zinsen. Andere Fachleute pflichten ihm bei. Jedoch ist umgekehrt klar, dass es einen niedrigeren Leitzinssatz als 0,00 % nicht geben kann und damit auch die Hypothekenzinsen kaum noch weiter fallen können. Sie unterliegen neben dem Leitzins noch weiteren Einflüssen, so den Refinanzierungskonditionen von Banken für ihre deckungsfähige Kredite. Die Indikation hierfür liefert die sogenannte Pfandbriefkurve. Auch sie weist seit 20 Jahren abwärts. Es bleibt allerdings dabei: Niemand vermag mit Sicherheit zu sagen, wie die Zinssätze in 15 oder 25 Jahren aussehen. Das ist etwa die Zeitspanne, über die eine übliche Hypothekenfinanzierung läuft.

Was können Bauherren jetzt tun?

Wer heute eine Baufinanzierung in Angriff nimmt, sollte möglicherweise auf eine langfristige Zinsbindung zu den derzeit günstigen Konditionen setzen. Dabei verlangt die Bank bei längerfristiger Bindung - beispielsweise über 15 oder gar 20 Jahre - immer einen etwas höheren Zinssatz als bei sehr kurz laufenden Baudarlehen, doch das könnte sich in über zehn Jahren als vorteilhaft erweisen. Wenn die Darlehenszinsen doch gestiegen sind, haben Sie sich die heutigen Top-Konditionen langfristig gesichert. Wenn sie wider Erwarten noch weiter fallen sollten, was sich heute kaum jemand vorstellen kann, wäre es möglich, das Hypothekendarlehen nach zehn Jahren zu kündigen und anderswo zu prolongieren. Wir beraten Sie an unserem Standort in Luckenwalde und bei Ihnen vor Ort in Berlin und Brandenburg zu den gegebenen Möglichkeiten.

 

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