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#30 -  30. Juni 2017

Warum ein Verkehrsrechtsanwalt Sinn macht

Schon eine kleine Unachtsamkeit genügt: Beim Ausparken berührt man die Stoßstange des hinteren Fahrzeugs. An der Ampel fährt der Hintermann auf das neue Auto auf. Beim Abbiegen achtet ein Verkehrsteilnehmer nicht auf den Gegenverkehr, es kommt zum Zusammenstoß. Ein kleiner Autounfall dieser Art ist schnell passiert. Wenn kein Personenschaden zu beklagen ist oder wenn es sich nur um einen überschaubaren Blechschaden handelt, möchten beide Unfallgegner nicht unbedingt einen Anwalt einschalten. Trotzdem ist es sinnvoll, unabhängig von der Schuldfrage einen Fachanwalt für Verkehrsrecht mit dem Fall zu beauftragen, denn schon ein scheinbar kleiner Schaden kann zu immensen finanziellen Folgen führen.

Keine Frage der Schuld, so hilft ein Verkehrsrechtsanwalt

Im ersten Augenblick stellt sich nach einem Unfall natürlich die Frage nach dem Unfallverursacher. Vielleicht ist der Hergang eindeutig, vielleicht sind sich die Unfallgegner einig, wer den Zusammenprall zu verantworten hat. Für den unschuldigen Autofahrer scheint es dann oft nicht erforderlich zu sein, einen versierten Anwalt für Verkehrsrecht zu beauftragen. Für den Verursacher mag das anders aussehen, er will sich vielleicht noch am Unfallort bei einem juristischen Fachmann rückversichern. Unabhängig davon, ob man in der Situation des unschuldigen Fahrers ist oder ob man den Zusammenstoß schuldhaft verursacht hat, sollte man stets in Betracht ziehen, einen Fachanwalt mit dem Fall zu betrauen.

 

So unterstützt ein Fachanwalt die Abwicklung

Ein Fachmann für Verkehrsfragen begleitet den Autofahrer vom ersten Augenblick an bis zu einem möglichen Gerichtsprozess. Er beurteilt die Schuldfrage und rät davon abhängig zum weiteren Vorgehen. Er kann sich zur Frage der Kostenaufteilung äußern, denn nicht immer ist nach einem Autounfall klar, dass der Schuldige alle Kosten zahlen muss. Der Anwalt führt vor allem den Schriftverkehr mit der Versicherung durch. Der schuldige Unfallgegner hat natürlich mindestens eine KFZ Versicherung mit Haftpflicht abgeschlossen. Sie wird üblicherweise herangezogen, um die Rechtsanwaltskosten zu begleichen. Doch der Schriftverkehr mit der Versicherung ist langwierig, und er verlangt Fachwissen im Verkehrsrecht. Der Verkehrsrechtsanwalt ist dazu der kompetente Ansprechpartner.

So wichtig ist die Waffengleichheit

In juristischen Fragen wird häufig der Begriff der Waffengleichzeit verwendet. Er hat auch bei einer Auseinandersetzung mit einer KFZ Versicherung seine Berechtigung. Das deutsche Recht geht davon aus, dass die Versicherung den Schaden nicht zahlen will oder mindestens die Höhe der Schadenszahlung reduzieren will. Sie wird sich deshalb aller juristischen Wege bedienen, die dazu in Frage kommen. Sie wird die Anfertigung eines Gutachtens zum Unfallhergang einfordern. Sie wird eine Mitschuld des unschuldigen Fahrers geltend machen. Vielleicht bietet sie dem unschuldigen Autofahrer auch an, alle weiteren Schritte für ihn zu übernehmen. Dieses Verhalten ist üblich, doch es macht deutlich, dass ein Geschädigter ohne juristisches Fachwissen in einer schwachen Position ist. Beauftragt er einen Verkehrsrechtsanwalt, wird die Waffengleichheit wieder hergestellt. Übrigens werden die Kosten für die rechtliche Unterstützung von der gegnerischen Versicherung getragen, der Geschädigte muss dafür nicht selber in die Tasche greifen oder seine Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen.

Der Versicherungsmakler als erster Ansprechpartner

Auf den ersten Blick ist es unverständlich, dass ein Fachmann für Versicherungen kompetent genug ist für verkehrsrechtliche Fragen. In der Regel ist das auch nicht der Fall, und ein seriöser Versicherungsmakler wird sich nicht mit einer Rechtsberatung beschäftigen. Doch viele Makler sind äußerst gut vernetzt und haben in ihrem beruflichen Umfeld beste Kontakte zu sehr kompetenten Anwälten. Diese Kontakte nutzen sie gerne als Empfehlung für ihre Kunden, wenn eine juristische Beratung erforderlich ist. Selbstverständlich weiß der Versicherungsfachmann auch, dass sich ein Verkehrsrechtsanwalt zwar hervorragend in seinem Fachgebiet auskennt, dass er aber vermutlich weniger Erfahrung bei Erb- oder Familienrechtsstreitigkeiten aufweist. Bei seiner Empfehlung beachtet er natürlich, welcher Experte für juristische Fragen ideal geeignet ist und berät seinen Versicherungskunden entsprechend. Er ist also nicht nur der kompetente Berater für die richtige KFZ Versicherung, sondern auch der zuverlässige Ansprechpartner nach einem Verkehrsunfall.

 

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